gesamt 12. August 2019

Die erste
Glasfassade

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Der Messeturm wird modernisiert. Unter dem Projektnamen „Reload“  wird das Frankfurter Wahrzeichen umfassend erneuert.

Wir möchten mit diesem Blog gerne regelmäßig über den Baufortschritt berichten.

Aktuell sind die Bauarbeiten besonders und vor allem im Sockelbereich sichtbar. Ende Juli wurde ein wichtiger Schritt in der Modernisierung genommen. Seit Mai wurden die Vorbereitungen getroffen, damit nun das erste Glasfassadenelement unter den Blicken zahlreicher Interessierter montiert werden konnte.

Mit viel Fingerspitzengefühl und der Hilfe eines 60 Meter langen Kranmastes wurde das knapp 18 x 3 Meter große und 6,5 Tonnen schwere Glaselement direkt vom Schwerlasttransporter angehoben und am Messeturm angebracht. Bei den von der Firma Seele aus dem bayerischen Gersthofen hergestellten Scheiben handelt es sich übrigens um die weltweit größten gebogenen Isolierglasscheiben, die bislang in einem Gebäude verbaut wurden.

Der Architekt Helmut Jahn war seinerzeit verantwortlich für den Bau des Messeturms. Er hat es sich nicht nehmen lassen, die Planungen für den neuen Sockelbereich zu übernehmen und war natürlich auch selbst vor Ort, um sich ein Bild der Montage zu machen.

In den kommenden Wochen werden nun insgesamt 36 Scheiben eingesetzt. Dann beginnen die Arbeiten am Lobby- und Eingangs-Bereich. Dieser wurde vom italienischen Architekten Matteo Thun gestaltet, damit wird auch eine Café-Bar in den Messeturm einziehen. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Messeturms können sowohl die Mieter als auch Besucher verweilen und arbeiten.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass mit der Neugestaltung der Fokus auf die moderne Arbeitswelt gelegt wird. Dazu gehört die lichtdurchlässige Gestaltung des Eingangsbereich, aber auch insgesamt die Wahl heller und warmer Materialien.

Es erwarten uns hier noch spannende Details. Über diese werden wir in den kommenden Wochen berichten.

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